Sommer, Sonne und die Rude Tins
Langsam geht es wieder los: Die Sonne kommt raus und die Vögel zwitschern wieder. Der Sommer kommt zwar sehr langsam, aber er kommt.
Wenn man dann schön in der Sonne liegt, gehört natürlich auch die richtige Musik dazu. Und die richtige Musik finde ich in letzter Zeit immer öfters bei den Rude Tins.
Die Rude Tins sind 7 Jungs und ein Mädel aus unserem kleinen Nachbarland, der Schweiz. Die Band besteht nun schon seit 8 Jahren, jedoch gab es im Laufe der Zeit immer mal wieder personelle Veränderungen. In den Jahren 2009 und 2010 ging die Band auf Tour und präsentierte ihr Album dem breiten Publikum in der Schweiz, in Österreich und auch in Deutschland. Ich habe die Rude Tins im Oktober 2009 in der Kulturrampe in Krefeld gesehen und war begeistert.
Das Album, ist bereits das zweite Album, welches den Titel „Beat the Band“ trägt und seit 2008 erhältlich ist. Die CD hat 14 Titel, die von schnellem Ska, bis zu ruhigeren Reggaetönen, alles behinhaltet.
Alles in allem kann ich die Rude Tins, sowohl auf CD, als auch live, nur empfehlen.
Titelliste:
1. Lifetime
2. Everybody Knows
3. Dear George
4. Cash Flash
5. Unfair
6. Sabrina
7. She’s The Best
8. Disappointing Outcome
9. Rain
10. New Pollution
11. Knees Up
12. Get Up
13. Lady
14. Call Me
Anspieltipps: “Sabrina”, “Lady”, “Call me”, “New Pollution” und “Knees up”
Mehr Infos über die Band und Bestellmöglichkeiten für die CD findet ihr auf der Webseite der Band: http://www.rudetins.ch
CD-Review: Hasteblood – F60.31
Das neue Album von Hasteblood, einer Krefelder Metalband, ist seit einigen Monaten erhältlich. Dies ist meine Meinung über das Album:
Mit “a cold in june” wird man erst noch sehr experimentel in das Album geleitet, was sich nach fast genau einer Minute aber schon ändert, das das ruhige, sanfte, durch gute, harte Gitarrenriffs und die starken Shouts von Sven abgelöst werden.
Der Song “Lethal chill within”, der auch auf dem Krefeld Achtung Sampler war, findet man in einer überarbeiteten, meiner Meinung nach sehr viel besseren, Version auf dem Album.
Der Titelsong “F60.31″ ist eingängig und auch die Clean-Vocal Parts von Mattes passen super in das Konzept des Songs.
“Eclipse” ist einer der besten Songs auf dem Album, auch wenn die Riffs teilweise sehr an “Die Motherfucker Die” von Dope errinnern.
Am Ende erhält man sogar noch “Summers round the corner” von The last few leaves in der Hastblood Version, was meiner Meinung nach sehr gelungen ist und an das Original heranreicht.
Alles in allem erhält man für sein Geld ein qualitativ vernünftiges und musikalisch sehr gutes Album geliefert.
Die Songs sind sehr eingängig und das Album lässt auf weiteres hoffen.
Besonders gut ist das Artwork des Covers, dass einen Mann mit der F60.31 Krankheit zeigt. Die Krankheit ist gezeichnet durch selbstverletzendes Verhalten. Mit diesem Wissen ist der gleichnamige Song noch viel emotionaler.
Titelliste:
01. a cold in june
02. lethal chill within
03. F60.31
04. the shocking truth
05. eclipse
06. mi anima sola
07. the Ballad of acoustical tectonic movements and it’s drastic repercussions to forgottable title of songs
08. forsaken
09. eternal dash
10. summer’s round the corner
Anspieltipps: ”Eclipse”, “Forsaken”, “F60.31″ und “Summers round the Corner”
CD-Review: Breakdowns at Tiffany’s – From Scars and Skylines
Breakdowns at Tiffany’s bereichern nun seit ca. einem Jahr die Musikszene am Niederrhein mit ihrer Musik. Nun ist seit einigen Monaten die EP „From Scars and Skylines“ erhältlich.
Der erste Eindruck war sehr gut, da sowohl die CD, als auch die Hülle gut und professionell gestaltet war.
Die Musik würde ich mit dem Etikett „Irgendwas zwischen Hardcore und Metalcore“ versehen.
Inhalt der CD sind drei neue Songs und die zwei Songs, die schon seit längerem auf Myspace zu finden sind.
Die Gitarren dominieren den Gesamteindruck der CD. Mal schnell, mal langsam. Mal ist es lauter, und zwischendurch auch etwas leiser.
Die Shouts von Benni, werde gut mit dem Gesang von Philipp unterlegt. Das Schlagzeug überzeugt die komplette CD über.
Besonders zu empfehlen ist einmal „This is called an end“, der als letzter Track auf der CD zu finden ist, aber auch „One Day“ ist ein echter Ohrwurm. Vor allem die Tempowechsel und die sehr eingängigen Riffs, machen diese Lieder zu den Highlights der CD.
Schade ist, dass nur 5 Songs auf der CD sind, da ich mir noch ein paar Songs mehr gewünscht hätte.
Alles in allem ist „From Scars and Skylines“ eine sehr gute CD und ich kann sie jedem, der auf härtere Musik steht, nur empfehlen.
Tracks:
1. One Day
2. Demons
3. From Scars and Skylines
4. Payback Time
5. This is called an End
Anspieltipps: “This is called an end”, “One Day”, “From Scars and Skylines”
CD-Review: BRDigung – Kein Kompromiss
Nach einer Demo von 2004 und einer Split CD mit Sick Fools von 2005 haben nun die lokal wohl bekanntesten Punkband BRDgung, ihr Debütalbum “Kein Kompromiss” rausgebracht!
Die Band war lange im Studio und von der Qualität her ist das Album, was von EROC gemastert wurde, sehr viel besser als sehr viele anderen Punk Alben.
Der Musikstil, der seit der Split CD sehr viel rockiger geworden ist, liegt zwischen Metal und hartem Rock, wobei das ruhige Lied “Selbstmordtraum” sehr heraussticht.
45 Minuten voller geiler Punkrocksongs.
Schon der Opener “Kein Kompromiss” ist Deutschpunk vom feinsten. Aber auch die stark an einen Onkelz-Song erinnerte Band Hymne “BRDigung” weiss durchaus zu überzeugen. Aber auch der Song “Ich werd Pilot” der vorallem durch seinen poetischen Text mit viel Charm und Witz überzeugt.
Zwölf astreine Punkrocksongs, für ein Debütalbum mehr als gelungen.
“Kein Kompromiss”, das ist das Motto des Albums und genauso ist es auch. Straighter Punkrock ohne Kompromisse, was will man mehr.
In ihren Texten rufen BRDigung zum Beispiel zu mehr Zivilcourage (“Eisiger Wind”) oder zu mehr sozialer Gerechtigkeit (“So soll es sein”) auf!

Titelliste:
01. Kein Kompromiss
02. BRDigung
03. Nur zum Schein
04. Eisiger Wind
05. So soll es sein
06. Selbstmordtraum
07. Ich werd Pilot
08. Steh auf
09. Die Gitarre
10. Das perfekte Lied
11. Er zeigt sein Gesicht
12. Ohne dich
Anspieltips: “Steh auf“, “Selbstmordtraum“, “Er zeigt sein Gesicht“, “Eisiger Wind“