Blog

tape.tv – Musikfernsehen im Internet

Heute möchte ich das Musikportal tape.tv vorstellen.

Auf tape.tv kann man kostenlos die aktuellsten Musikvideos, sowie exklusive Auftritte und eigene Videos von tape.tv anschauen. Dabei spielt die Seite das Video direkt ab, wenn man auf die Seite geht. Gefällt einem das Lied nicht, kann man vor dem “Vorwärts” Knopf das nächste Lied einschalten.

Tape.tv sucht ganz automatisch die Lieder aus, die einem gefallen könnten. Du kann man zum Beispiel ein Lieblingsgenre oder seine derzeitige Stimmung auswählen und tape.tv sucht einem die passenden Videos raus. Wenn einem ein Lied besondern gut gefällt, hat man die Möglichkeit auf das kleine Herz zu drücken. Daraufhin wird das Lied als Lieblingslied gespeichert und tape.tv passt die weiteren Lieder entsprechend an. Genau das selbe funktioniert auch, wenn man ein Lied überhaupt nicht mag. Dann hat man die Möglichkeit das Lied zu blockieren und tape.tv weiß wieder, welche Lieder es besser nicht mehr spielen sollte.

Mein derzeitiges Lieblingslied ist von einem Künstler, die auch bei einem tape.tv Special schon teilgenommen hat. Caspers “Der Druck steigt/Blut sehen” ist einfach einzigartig und toll. Das Video ist bei tape.tv hier: http://www.tape.tv/vid/125181

Casper hat auch ein ganzes “tape.tv on tape” Konzert gespielt. Das Konzert findet ihr hier: http://www.tape.tv/vid/128001. Solche exklusiven Aktionen macht tape.tv öfters. Hier ein weiteres Beispiel von einem Livelied von Materia feat. Casper mit einem exklusiven Lied: http://www.tape.tv/vid/105271

Da die Plattform kostenlos ist, finanziert sie sich durch Werbung, die manchmal zwischen den verschiedenen Videos eingeblendet wird. Natürlich ist dies manchmal nervig, weil es 30 Sekunden nicht weiter geht, aber dafür hat man alle Videos in HD und muss nicht auf schlechte Youtube Qualität bauen. Das ganze finanziert sich halt so und für die exklusiven Sachen und die HD Videos akzeptiere ich auch mal 30 Sekunden Werbung zwischen den Videos!

Man kann sich kostenlos anmelden, wenn man möchte, dass sein Musikgeschmack gespeichert wird und einige Features freigeschaltet wird. Dann kann man sich zum Beispiel ein eigenes Mixtape machen, was man sich aus seiner Lieblingsmusik zusammenstellen kann.

Insgesamt finde ich tape.tv einen sehr guten Dienst, der sehr viel besser und einfacher als Youtube ist. Besonders gefällt mir das sehr benutzerfreundliche Menü und die Einfachkeit mit der tape.tv arbeitet. Außerdem ist natürlich die hohe Bildqualität der Videos grandios!

Zum testen geht es hier zu tape.tv!

Kein grüner Segen für diese Atompolitik!

Hier der offene Brief der Umweltverbände an alle Deligierte zur Sonder BDK am Samstag, den ich so unterschreiben kann.
Es kann nur eine Antwort auf Merkels völlig unzureichenden Atomkonsens geben und diese Antwort in ein klares, grünes NEIN!

Aus diesem Grund habe ich den Alternativantrag mitunterschrieben, der hier zu finden ist und den viele grüne Deligierte unterstützen.

Liebe Delegierte,

die weiter andauernde Katastrophe von Fukushima hat in Deutschland und weit darüber hinaus zu einer starken Anti-Atom-Bewegung geführt. Die schwarz-gelbe Bundesregierung wurde dadurch gezwungen, die im letzten Herbst beschlossene Laufzeitverlängerung zurückzunehmen und acht Reaktoren endgültig abzuschalten. Ein großer Erfolg, der ohne den unermüdlichen und breit getragenen Protest nicht möglich geworden wäre.

Doch die zweite Hälfte des „Ausstiegs“ wird im Wesentlichen auf die Jahre 2021/2022 vertagt. Wie schon nach dem rot-grünen Ausstiegsbeschluss sollen erneut zehn Jahre vergehen, die vor allem den Weiterbetrieb der Atomreaktoren sichern. So würde selbst das AKW Gundremmingen C, das fast baugleich mit Fukushima ist, bis 2021 weiterlaufen. Wieder ist der „Ausstieg“ nicht unumkehrbar. Die Sicherheitsauflagen für die Betreiber sind sogar noch schwächer als zu Zeiten des rot-grünen „Atomkonsenses“. Zudem ist die angekündigte, bundesweite Endlagersuche völlig unverbindlich. Fakten werden weiterhin lediglich in Gorleben geschaffen, indem der Ausbau des Salzstocks zum Endlager fortgesetzt wird.

Wir sind enttäuscht, dass der Bundesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen dieser schwarz-gelben Mogelpackung im Bundestag und Bundesrat zustimmen und ihr damit einen grünen Segen verleihen will. Im März diesen Jahres, wenige Tage nach Fukushima, beschloss der Kleine Parteitag der Grünen mit breiter Mehrheit die Forderung, den Atomausstieg massiv gegenüber dem rot-grünen „Atomkonsens“ zu beschleunigen und alle Reaktoren stufenweise bis 2017 abzuschalten. Jetzt droht dieser Beschluss bereits wieder Makulatur zu werden. So entsteht nicht Glaubwürdigkeit bei Wählerinnen und Wählern – sondern der Eindruck, aus Angst vor Kampagnen der politischen Konkurrenz grüne Kernpositionen zu räumen.

Mit einer Zustimmung zum vorliegenden Atombeschluss der Regierung würden Bündnis 90/Die Grünen sich an einen Ausstiegsplan fesseln, der ihnen jeden relevanten atompolitischen Gestaltungsspielraum im Falle einer Regierungsbeteiligung 2013 raubt. Damit wären sie gezwungen eine Politik zu verteidigen, die in der nächsten Legislaturperiode lediglich die Abschaltung eines Reaktors, des Kraftwerks Grafenrheinfeld, vorsieht. Konsequentes Handeln gegenüber den Atomkonzernen – etwa durch höhere Sicherheitsauflagen und Haftungsansprüche – verlöre nach vorheriger Zustimmung zu einem Ausstieg im Schneckentempo die Plausibilität. Wenn die Grünen dem schwarz-gelben Beschluss zustimmen, dann ist atompolitisch die Kiste zu.

Die Grünen müssen in der Offensive bleiben und dürfen das Heft des Handelns nicht aus der Hand geben! Sie müssen mit der klaren Forderung nach einem Ausstieg innerhalb einer Legislaturperiode in den Bundestagswahlkampf 2013 ziehen – und gegebenenfalls mit dieser Bedingung in Koalitionsverhandlungen über eine grüne Regierungsbeteiligung treten! Dazu gehört auch ein klares Nein zu einem Endlager in Gorleben. Es braucht ein Endlagersuchgesetz das endlich ein vergleichendes Verfahren mit Bürgerbeteiligung und –rechten ermöglicht.

Die Grünen müssen nicht über das Stöckchen springen, das die Regierung hinhält! Sie müssen nicht einen Konsens mit der Regierung eingehen, nur weil diese damit das Thema Atomkraft von der politischen Tagesordnung abräumen will. Sie müssen nicht ihren politischen Spielraum einengen, nur weil die SPD dem Regierungsbeschluss vielleicht zustimmt. Sie müssen nicht einem Gesetz zustimmen, nur weil es auch begrüßenswerte Elemente wie die Abschaltung von acht Reaktoren enthält. Diese werden auch stillgelegt, wenn sie aus den genannten Gründen mit „Nein“ stimmen.

Im Jahr 2000 haben Bündnis 90/Die Grünen mit einem völlig unzureichenden Ausstiegsbeschluss einen tiefen Graben zu den Umweltverbänden und der Anti-Atom-Bewegung aufgerissen. In den letzten Jahren haben wir diesen an vielen Stellen überbrückt, sind gemeinsam für das Ende der Risikotechnologie Atomkraft auf die Straße gegangen. Beginnen Sie jetzt nicht, diese Brücken wieder einzureißen! Streiten Sie mit uns für einen Ausstieg, der diesen Namen auch verdient!

Mit besten Grüßen

Peter Dickel, Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad
Ingo Hoppe, AK.W.ENDE (AKW Biblis)
Jochen Stay, .ausgestrahlt
Wolfram Scheffbuch, Bund der Bürgerinitiativen mittlerer Neckar (AKW Neckarwestheim)
Hubert Weiger, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
Bündnis Anti-Atom-Ostwestfalen-Lippe (AKW Grohnde)
Karsten Hinrichsen, Bürgerinitiative Gesundheit und Klimaschutz Unterelbe (AKW Brokdorf)
Wolfgang Ehmke, Kerstin Rudek, Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg
Christoph Bautz, Campact
Raimund Kamm, FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik (AKW Gundremmingen)
Ewald Feige, Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW)
Uwe Hiksch, NaturFreunde Deutschlands
Dirk Seifert, Robin Wood
Widerwelle (AKW Philippsburg)

Koalitionsvertrag Baden-Württemberg

Nun ist er endlich da: Der Wechsel in Baden-Württemberg ist beschlossene Sache und was sich bald alles im Ländle ändern wird, ist auf 93 Seite hier nachzulesen: KOALITIONSVERTRAG

Ich finde es ist ein gutes Zeichen und der Anfang vom Ende von Schwarz/Gelb! Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass die CDU so rapide Abstürzen würde und die Grünen so ein Rekordergebnis einfahren würde?

Hoffen wir mal, dass es weiter bergauf geht und das in Baden-Württemberg ordentlich regiert wird und sich viel zum Guten wendet.

Tierquälerei bei der Wuppertaler Polizei

[singlepic id=148 w=220 h=140 float=left]

Diese Fotos habe ich heute auf der Gegendemonstration gegen den Naziaufmarsch in Wuppertal gemacht.
Dabei ist ganz klar zu erkennen, dass der Polizeihund eine Verletzung am Fuß hat.

Da diese Verletzung gut verbunden ist, scheint sie auch schon älter zu sein.
Der Polizist zog den Hund quasi hinter sich her und der Hund hatte bei jedem Auftreten offensichtlich Schmerzen und gab schmerzerfüllte Laute von sich.

Somit stellt sich für mich die Frage:

Warum setzt die Wuppertaler Polizei einen offensichtlich verletzten Hund ein?

Es ist schon schlimm genug, dass die Polizei überhaupt Hunde auf einer Demonstration einsetzt, aber dieser Einsatz ist für mich ein ganz klarer Fall von Tierquälerei und kann und sollte nicht akzeptiert werden.

Hier die beiden Fotos nochmal in groß:

[singlepic id=152 w=520 h=340 float=center]

[singlepic id=148 w=520 h=340 float=center]

[singlepic id=151 w=520 h=340 float=center]