Erlebnisbericht von Rock am Ring 2009

Nach einem tollen Line-up im letzten Jahr, beschlossen wir, dass sind mein Vater, ein Freund von ihm, seine 2 Söhne und ich, Ende des letzten Jahres, dass wir bei Rock am Ring 2009 dabei sein müssen.
Die Tickets waren scnell besorgt und nachdem sich noch ein Freund von mir angeschlossen hatte, starteten wir am Freitag Morgen, den 5.6. in Richtung Nürburgring.
Eine andere befreundete Gruppe kam wegen schulischen Verpflichtungen gegen Abend noch nach.
Nachdem wir uns einen Platz auf der Nordschleife erkämpft hatten, was, auf Grund unserer späten Anreise, sehr schwierig war, bauten wir unsere Zelte und den Pavilion auf.
Da ich im Ringrocker Forum angemeldet bin, war für mich klar, dass ich als erstes die Gewinnerband des Ringrocker Contests “Exposed to Noise” an der Alterna Stage unterstützen musste.

Wir kamen gegen 14:15 an und kämpften uns bis ziemlich weit vorne durch. Mit ungefähr einer halben Stunde Verspätung, spielte dannach Daniel Wirtz mit Band. Anschließend gingen wir erstmal zu den Zelten zurück und aßen und tranken etwas. Gegen 19 Uhr spielte dann, meiner Meinung nach, eine der besten Bands auf dem Festival: Enter Shikari. Weil sie auch auf der Alterna Stage spielten, war es nicht so schwer sich weit nach vorne durchzukämpfen. Enter Shikari legten eine sehr gute Show hin und die Menge hat dies auch sehr gut aufgenommen und ist gut abgegangen. Leider war der erste Wellenbrecher so überfüllt, dass alle die, die nicht im Moshpit waren, fast erdrückt worden sind. Ich hatte im Moshpit genug Platz, aber ich habe auch von anderen, die außerhalb des Moshpits waren, gehört, dass es dort serh schlimm gewesen ist.
Nach Enter Shikari sind wir erstmal was trinken gegangen und haben uns Papa Roach von weiter hinten angehört. Bei Staind sind wir dann wieder nach vorne, um bei Killswitch Engage gute Plätze zu haben. Nach Staind kam dann Killswitch Engage, die für mich auch eine der besten Bands waren. Das Publikum hat alles mitgemacht und nach einer packenden Show von knapp einer Stunde, waren wir klitschnass geschwitzt und glücklich. Wir entschieden uns noch für Korn zu bleiben und so auch Marilyn Manson anzuhören. Dies erwies sich leider als Fehler, da Marilyn Manson den schlechtesten Auftritt des ganzen Wochenendes hingelegt hat. Er war einfach nur asozial und arogant. Als das Publikum dann aus gutem Gurnd nicht mehr geklatscht hat, war von ihm nur zu hören:” Was seid ihr den so leise? Da war es doch lauter, als ich meine Schwester vergewaltigt habe.”. Damit hatte sich Manson für mich komplett disqualifiziert und ich hoffte, dass er nicht mehr lange spielen würde.
Bei Korn wurden wir dann aber für die Qualen bei Manson entschädigt und diese legten eine einwandfreie Show hin. Somit hatten wir dann den ersten Tag hinter uns und fielen müde ins Bett.
Der nächste Tag begann erstmal mit strömendemm Regen und so mit begaben wir uns dirket ins Soundwave Tent. Dort wurde gerade ein Newcomerwettbewerb einer bekannten Softgetränke Firma veranstaltet. Es waren einige ganz gute und 2 total schlechte Bands dabei. Als sich der Regen gelichtet hatte, sahen wir uns Madness auf der Alterna Stage an. Die Skaband, die durch “Our House” bekannt geworden war, brachte Stimmung in die durch den Regen geplagten Massen. Nach Madness bin ich schnell zurück ins Zelt, denn da spielte meine absolute Lieblingsband: A day to remember. Diese legten einen einwandfreien, aber leider nur sehr kurzen Auftritt hin.
Anschließend schauten wir uns Teile von Bloc Party und Alexisonfire an, die beide ganz gut waren. Und dann spielte für mich der, mit Peter Fox und Killswitch Engage, beste Künstler der Festivals: Jan Delay mit seiner Band Disko No. 1.. Es war großartig, wieviel Stimmung Jan Delay auf die Alterna gebracht hat und wie er das Publikum zum tanzen animieren konnte. Obwohl Slipknot auf der Centerstage parallel gespielt haben, war es total voll. Anschließend spielten noch Mando Diao, die ich persönlich aber nicht so überzeugend fand.
Der Sonntag fing wieder mit Regen an und wir haben uns zuerst am Campingplatz aufgehalten und sind im regen zu Tomte losgezogen. Als wir dann auf dem Gelände ankamen, war der Regen weg, aber es war trotzdem nicht so voll. Tomte haben einen sehr schönen Gig hingelegt und ich hoffe, dass ich sie näcghstes Jahr bei besserem Wetter wieder sehen werde. Nach Tomte haben wir uns an dem neuen Ampelsystem angestellt und nach ca. einer Stunde Wartezeit, sind wir dann in die Zone B, also den zweiten Wellenbrecher reingekommen. Von dort aus sahen wir The Subways, Guano Apes, Billy Talent und den Anfang von Limp Bizkit. Nach einigen Liedern sind wie aber gegangen, weil es uns zu voll wurde und wir mehr Lust auf The Kooks hatten. Also zogen wir zur Alternastage und schauten uns The Kooks an und sicherten uns gute Plätze für Peter Fox, der das Festival beenden sollte. Mit ca. 10 Minuten Verspätung begann Peter Fox seinen Auftritt und wir waren in der 5-7 Reihe und tanzten kräftig mit. Nach einem musikalischem Feuerwerk bei Peter Fox wollten wir dann zurück zum Zelt fahren, mussten jedoch fast eine Stunde lang auf einen Shuttlebus warten. Müde und kaputt kamen wir am Zelt an und gingen erstmal schlafen.
Am nächsten Tag bauten wir gegen zehn unsere Zelte ab und fuhren zurück nach Hause. Von dem Wochenende bleiben nasse und schmutzige Klamotten, ein Rock am Ring 2009 Pulli, 2 Bändchen am Arm und unzählige tolle, neue Erfahrungen und die Gewissheit viele neue und alte Bands gesehen zu haben.

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