Der evangelische Kirchentag in Bremen
Wie viele andere evangelische Christen war auch ich von Mittwoch dem 20.5.2009 bis zum darauffolgenden Sonntag den 24.05.2009 beim evangelischen Kirchentag in Bremen.
Der Kirchentag, der für mich der zweite war, stand unter dem Leitspruch “Mensch, wo bist du?”, der im ersten Buch Mose, Kapitel 3, Vers 9 steht.
Wir sind also am Mittwoch Morgen gegen 11 Uhr am Krefelder Hauptbahnhof losgefahren. Wir, das sind 7 Jugendliche aus den Kirchengemeinden Krefeld Hüls und St. Tönis und ich. Wir sind zusammen mit den Jugendlichen der Kirchengemeinde aus Essen gefahren.
Um 11:59 Uhr fuhr unser Kirchentagssonderzug nach Bremen dann los.
Nach einigen Zwischenstopps und ca. 10 Minuten Verspätung, kamen wir dann um 3 Uhr in Bremen an, wo wir zu unserem Quatier im Schulzentrum an der Lerchenstraße gefahren sind und haben dort unsere Klassenräume, in denen wir schlafen wollte, bezogen.
Mit einigen Minuten Verspätung kamen wir dann beim Eröffnungsgottesdienst an und feierten mit ca. 100000 anderen Christen die Eröffnung des 32. ev. Kirchentags.
Anschließend waren wir, teilweise in Kleingruppen, teilweise alleine, auf dem traditionellen Abend der Begegnungen und suchten die Papierschiffchen, die man dieses Jahr an den Ständen in 5 verschiedenen Farben ergattern konnte. Spät am Abend sind wir dann mit großem Aufwand wieder nach Vegesack gekommen, da der Bahnhof heillos verstopft war.
Die weiteren Tage verbrachten wir unterschiedlich: Wir liefen durch Bremen und schauten uns die Stadt an, wir besuchten den Markt der Möglichkeiten, der in der Messe und diesmal auch in der Überseestadt und im Überseehafen war, wir hörten uns gute Konzerte und spannende Diskussionen unter anderem mit Angela Merkel, Frank-Walter Steinmeier, Horst Köhler, Gesine Schwan, Sven Giegold und einigen anderen an. Am Donnerstag Mittag, gab es am Stand von evangelisch.de ein Twittertreffen, wo auch ich teilnahm. Es war nett auch mal die Leute hinter den Twitter Nutzernamen kennen zu lernen.
Leider war das Wetter teilweise nicht so gut, wie es hätte sein können, aber trotzdem war der größte Teil des Kirchentags durch die Sonne geprägt.
Am Sonntag feierten wir dann alle zusammen den Abschlussgottesdienst und fuhren nach diesem mit dem Sonderzug in Richtung Düsseldorf wieder in die Heimat.
Was bleibt sind neue Freundschaften, gute Erinnerungen, geistige Bereicherungen und viele neue und tolle Erfahrungen.
Man wird mich also sowohl auf dem nächsten evangelischen Kirchentag, der 2011 in Dresden stattfindet, als auch auf dem Ökumenischen Kirchentag 2010 in der bayrischen Landeshauptstadt München wieder sehen.
